Die häufigste - und berechtigte - Sorge bei der Kontoanbindung lautet: Wie sicher sind meine Bankdaten? Die Antwort hängt von zwei Dingen ab: dem Verfahren (Open Banking) und dem konkreten Anbieter. Beides lässt sich nüchtern beurteilen.
Du gibst keine Zugangsdaten weiter
Das wichtigste Missverständnis zuerst: Bei modernem Open Banking tippst du deine Online-Banking-Zugangsdaten nicht beim Anbieter ein. Die Freigabe bestätigst du direkt bei deiner Bank. Der Anbieter bekommt nie dein Passwort, sondern nur einen begrenzten, von dir autorisierten Zugriff. Das Verfahren dahinter erklärt PSD2 und Open Banking einfach.
Verschlüsselung und lesender Zugriff
Zwei technische Punkte sind entscheidend:
- Verschlüsselung: Daten werden bei der Übertragung und bei der Speicherung verschlüsselt, sodass sie für Dritte unlesbar sind.
- Lesender Zugriff: Für reine Überwachung ist kein Schreibzugriff nötig - es kann niemand in deinem Namen Geld bewegen.
BankPilot ist genau so gebaut: Konto lesend verbinden, Daten verschlüsselt verarbeiten, nichts ausführen.
Sicherheit hängt auch vom Anbieter ab
Technik allein reicht nicht - es zählt, wie verantwortungsvoll ein Anbieter damit umgeht. Achte auf Transparenz, eine klare Datenschutzerklärung und die Möglichkeit, Daten jederzeit zu löschen. Ob die Verarbeitung insgesamt DSGVO-konform ist, ist die zweite Hälfte der Antwort.
Dein Maßstab
Sicher ist eine Kontoanbindung, wenn du keine Passwörter herausgibst, die Daten verschlüsselt sind, der Zugriff lesend bleibt und du ihn jederzeit beenden kannst. Genau das solltest du bei jedem Anbieter einfordern.