Eine Frage entscheidet oft, ob man ein Konto überhaupt verbindet: Komme ich da auch wieder raus? Die Antwort sollte bei jedem seriösen Anbieter ein klares Ja sein. Eine Kontoanbindung ist umkehrbar - du behältst die Kontrolle.
Zugriff widerrufen - auf zwei Wegen
Eine über Open Banking erteilte Freigabe kannst du in der Regel auf zwei Wegen beenden:
- Beim Anbieter: die Verbindung in den Einstellungen trennen.
- Bei deiner Bank: erteilte Zugriffe im Online-Banking einsehen und entziehen.
Beides führt dazu, dass keine neuen Daten mehr abgerufen werden.
Daten löschen, nicht nur Zugriff stoppen
Wichtig ist der zweite Schritt: Mit dem Trennen sollte auch die Löschung der bereits verarbeiteten Daten möglich sein. Genau das ist Teil deiner Rechte nach DSGVO - siehe Ist Kontoüberwachung DSGVO-konform?. Bei BankPilot kannst du die Bankverbindung trennen und die Löschung deiner Daten veranlassen.
Warum Umkehrbarkeit Vertrauen schafft
Ein Anbieter, der den Ausstieg leicht macht, signalisiert: Deine Daten gehören dir. Das hängt eng mit der Frage zusammen, wie sicher deine Bankdaten überhaupt sind. Schwieriger oder versteckter Ausstieg ist dagegen ein Warnsignal.
Dein Maßstab vor dem Verbinden
Prüfe vor der ersten Verbindung, wie der Ausstieg funktioniert: Lässt sich der Zugriff einfach trennen? Werden Daten auf Wunsch gelöscht? Sind diese Punkte klar, kannst du eine Kontoanbindung gelassen ausprobieren.